1. September 2020
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Videoproduktion Konzert Frankfurt

Caroline Smykla live in den Katakomben Frankfurt â Konzert & Hybridproduktion
Konzert in den Katakomben: Die SĂ€ngerin Caroline Smykla hat in den Katakomben Frankfurt ein bezauberndes Konzert umgesetzt â ein Abend, der IntimitĂ€t, kĂŒnstlerische PrĂ€zision und technische SouverĂ€nitĂ€t vereinte. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation durften weniger GĂ€ste als ursprĂŒnglich geplant vor Ort teilnehmen. Damit dennoch mehr Menschen das Erlebnis teilen konnten, begleiteten wir die Veranstaltung mit einem professionellen Live- und Recording-Setup. So wurde das Konzert in den Katakomben nicht nur im Moment fĂŒhlbar, sondern anschlieĂend auch on demand verfĂŒgbar.
Konzert in den Katakomben: AtmosphÀre & Dramaturgie
Die Katakomben boten den idealen Rahmen: ein charismatischer, leicht abgeschlossener Raum mit authentischer Akustik und klaren Sichtachsen. Unser Ziel war es, die besondere NĂ€he zwischen KĂŒnstlerin und Publikum zu bewahren â sowohl im Saal als auch im Stream. Die Dramaturgie folgte einem ruhigen Bogen: ein bewusst reduzierter Auftakt, eine Verdichtung in der Programmmitte und ein leises, langes Ausatmen zum Schluss. Zwischen den StĂŒcken gab Caroline Smykla kurze, persönliche Einblicke in Entstehung und Kontext ihrer Musik; diese Moderationselemente hielten wir ebenfalls im Bild- und Tonkonzept prĂ€sent.
Ton: VerstĂ€ndlichkeit, WĂ€rme, NatĂŒrlichkeit
FĂŒr die Tontechnik setzten wir auf ein transparentes, musikalisches Setup. Ein GroĂmembran-Vokal-Mikrofon mit Pop-Schutz bildete die Stimme natĂŒrlich ab; Instrumente wurden ĂŒber eine Mischung aus DI und dezenten StĂŒtzmikrofonen eingefangen. Ein kompakter, richtungsstarker Lautsprecherverbund sorgte im Raum fĂŒr gleichmĂ€Ăige Abdeckung, ohne die intime LautstĂ€rke zu ĂŒberschreiten. FĂŒr den Livestream mischten wir einen eigenstĂ€ndigen Broadcast-Mix: separate Kompression, leichte Raumsimulation und ein Stereo-Bild, das NĂ€he vermittelt, aber nie âĂŒberproduziertâ wirkt. Redundante Signalwege, ein Ersatzfunk-Mikrofon und ein sauberer Notfall-Plan sicherten die Produktion ab.
Bild: NÀhe ohne Störung
Visuell arbeiteten wir mit drei Kameraperspektiven: eine totale Einstellung fĂŒr Raumwirkung, eine Schulterkamera fĂŒr weiche Schwenks und Close-ups, sowie eine auf die Mimik fokussierte Frontkamera. Diskrete Positionierungen und leise Stative verhinderten, dass der Live-Betrieb im Saal gestört wurde. Ein Bildmischer setzte die Signale live, Einspieler (z. B. Titeltafeln) und Lower Thirds (Namen/Instrumente) wurden dezent eingeblendet. Das Licht lehnt sich an eine Studiosituation an: softes Key-/Fill-Licht fĂŒr natĂŒrliche Hauttöne, zurĂŒckhaltende Akzente im Hintergrund und sanfte Farbtemperaturen, die den Charakter der Katakomben bewahren.
Streaming & Plattform
Der Stream lief ĂŒber eine stabile RTMP-Strecke mit adaptiver Bitrate, sodass auch bei schwankenden Zuschauerbandbreiten ein ruhiges Bild ankam. Ein kurzer Pre-Live-Slot mit Countdown und Tonprobe half, letzte EndgerĂ€te-Checks auf Zuschauerseite zu ermöglichen. Parallel zeichneten wir in Broadcast-QualitĂ€t auf (isolierte Audiotracks, kameraseitig Proxy/High-Res), um spĂ€ter eine editierte Fassung sowie Social-Schnitte anlegen zu können.
Sicherheit, Hygiene & Ablauf
Die DurchfĂŒhrung folgte einem klaren Hygienekonzept: gestaffelter Einlass, definierte WegefĂŒhrung, belĂŒftete Pausenfenster und eine reduzierte Besucherzahl pro Block. Crew- und KĂŒnstler-Briefings legten ZustĂ€ndigkeiten fest, minimierten Kontaktpunkte und sorgten dafĂŒr, dass Aufbau, Soundcheck und Show stressarm verliefen. Ein prĂ€ziser Run-of-Show mit Pufferzeiten verhinderte Zeitdruck; Changeovers (z. B. Instrumentenwechsel) wurden ĂŒber Cues koordiniert.
Barrierefreiheit & ZugÀnglichkeit
Damit der Abend möglichst vielen Menschen offenstand, ergĂ€nzten wir den Stream â wo sinnvoll â um Live-Untertitel bzw. bereitgestellte Untertitel-Files in der On-Demand-Version. Eine optionale Audiodeskription fĂŒr ausgewĂ€hlte StĂŒcke ist fĂŒr zukĂŒnftige Formate vorgesehen. AuĂerdem stellten wir leichtgewichtige Versionen der Mitschnitte fĂŒr MobilgerĂ€te bereit.
Interaktion & Community
Auch auf Distanz wollten wir NĂ€he ermöglichen. Ăber eine moderierte Q&A-Funktion konnten Zuschauer:innen Fragen stellen und Feedback geben; ausgewĂ€hlte BeitrĂ€ge wurden am Ende des Abends aufgegriffen. FĂŒr Social-Media-Begleitung nutzten wir ein kleines Snack-Content-Set (Kurzclips, Zitate, Standbilder), um Aufmerksamkeit vor, wĂ€hrend und nach dem Konzert in den Katakomben zu bĂŒndeln.
Postproduktion & Distribution
Nach der Show konsolidierten wir Mehrspur-Audio und Multi-Cam-Material fĂŒr einen fein abgestimmten Edit. Neben einer vollstĂ€ndigen Konzertfassung entstanden thematische Kapitel (z. B. einzelne Songs, Moderationen), die sich zielgerichtet teilen lassen â etwa fĂŒr Presse, Partner oder Förderer. Ein neutrales Thumbnail-Set und kurze, barrierearme Teaser-Videos erleichterten die weitere Kommunikation.
Wirkung & Learnings
Das hybride Format erfĂŒllte seinen Zweck: Der intime Charakter blieb im Saal spĂŒrbar, wĂ€hrend der Stream zusĂ€tzliche Reichweite und Teilhabe schuf â fĂŒr Fans, Partner und alle, die aufgrund der Corona-Lage nicht physisch dabei sein konnten. Positives Feedback bezog sich insbesondere auf StimmverstĂ€ndlichkeit, Bildruhe und die unaufdringliche Regie. FĂŒr kommende Produktionen planen wir â je nach Programm â erweiterte Kapitel-Navigation, feste Untertitel-Spuren in mehreren Sprachen und zusĂ€tzliche Behind-the-Scenes-Elemente.
Fazit:
Das Konzert in den Katakomben von Caroline Smykla in den Katakomben Frankfurt zeigt, wie kĂŒnstlerische IntimitĂ€t und technische PrĂ€zision einander verstĂ€rken können. Durch sorgfĂ€ltige Planung, sensible Bild- und TonfĂŒhrung und ein robustes Hybrid-Setup wurde ein Abend geschaffen, der im Moment berĂŒhrt â und nachhaltig verfĂŒgbar bleibt.


